Gruppentherapie und Psychologische Beratung

Ein umfassendes Spektrum an Unterstützungsmöglichkeiten biete ich Ihnen, um Ihre psychische Gesundheit zu stärken und Veränderungen zu erzielen.


Störungsspezifische Aufklärungsgruppe

In dieser Gruppe erhalten Sie fundiertes Wissen über das Entstehen, die Aufrechterhaltung und die Behandlung einer spezifischen Störung (z.B. Angststörung, Depression). Die psychoedukative Vermittlung von Informationen hilft, Symptome besser zu verstehen, Scham zu reduzieren und aktiv an Ihrer Genesung mitzuwirken. Das erlangte Wissen dient als wichtige Basis für alle weiteren therapeutischen Schritte.


Psychotherapiegruppe, Prozessorientiert

Die Psychotherapiegruppe dient als geschützter Raum zur vertieften Bearbeitung persönlicher Themen. Das Erleben und Reflektieren des zwischenmenschlichen Prozesses gibt Ihnen die Möglichkeit, unbewusste Konflikte und emotionale Reaktionen zu erkennen, was zu tieferer Einsicht und psychischer Entlastung führen kann. Gleichzeitig bietet die Gruppe einen klaren, strukturierten Rahmen, um lösungsorientiert an aktuellen Problemen zu arbeiten. Dabei identifizieren wir dysfunktionale Verhaltensmuster und üben mittels Rollenspiele neue, effektivere Strategien ein. Das übergeordnete Ziel ist es, Ihnen aktiv „Werkzeuge“ an die Hand zu geben, um herausfordernde Situationen selbstwirksam zu überwinden und nachhaltige Verbesserungen im Alltag zu erzielen.


Gesprächskreise für Betroffene oder Angehörige

Diese offenen Gesprächskreise dienen dem gegenseitigen Austausch und der Entlastung. Betroffene können hier Unterstützung und Verständnis von Gleichgesinnten finden, während Angehörige die Möglichkeit erhalten, sich über ihre Herausforderungen auszutauschen, Strategien zu erlernen und ihre eigenen Grenzen zu wahren.

Psychotherapie - Gruppentherapie am Bodensee

Psychotherapie (HeilprG) in der Gruppe

Ein geschützter Raum, in dem Sie durch den Austausch mit anderen Teilnehmer:innen und unter professioneller Leitung neue Perspektiven gewinnen können, z.B. wie Probleme gelöst werden können sowie soziale Kompetenzen (z.B. Umgang mit Konflikten, Nein-sagen) wirksam verbessert werden können.

Keine Wartezeit auf Therapiestart

Wenn genügend Teilnehmer:innen vorhanden sind, können wir sofort beginnen, da als Selbstzahler:innen keine Abklärung mit der Krankenkasse notwendig ist.

Datensicherheit & DSGVO

Alles bleibt im geschützen Raum – eine Verschwiegenheits-vereinbarung muss jede:r Teilnehmer:in unterschreiben

Kompetenz

In meiner bisherigen Arbeit als Psychologin (M.Sc. Psychologie) habe ich sehr gute Erfahrungen mit Gruppentherapien gemacht.

Kann eine Gruppentherapie für Sie der richtige Ansatz sein?

Gruppentherapie gilt als klinisch fundierte und wirksame Methode, die bei den meisten psychischen Störungen als Ergänzung zur Einzeltherapie in Betracht gezogen werden sollte. Sie ist besonders dann von Vorteil, wenn Sie von den Perspektiven anderer profitieren oder zwischenmenschliche Interaktion und soziale Fähigkeiten üben möchten. Bei akuter Krise, Suizidalität oder akuten psychotischen Zuständen ist eine individuelle Stabilisierung vorab notwendig.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Die Gruppentherapie bietet als soziales Lernfeld die einzigartige Möglichkeit, das Gefühl der Isolation zu durchbrechen und die Universalität der eigenen Probleme zu erkennen. Durch den intensiven Austausch und das wohlwollende Feedback der anderen Teilnehmer:innen können Sie neue soziale Kompetenzen sicher erproben und von den Bewältigungsstrategien anderer profitieren. Dies kann zu einer nachhaltigen Stärkung des Selbstwerts führen mit dem Ziel, Ihre Bewältigungsfähigkeit im Alltag zu verbessern.

  • Erfahrung der Universalität: Sie erkennen, dass Sie mit Ihren Problemen nicht allein sind.
  • Gegenseitige Unterstützung: Die Teilnehmer:innen spenden sich Trost, Hoffnung und Ermutigung.
  • Soziales Lernfeld: Die Gruppe dient als sichere Umgebung, um neue Verhaltensweisen auszuprobieren.
  • Erhalt von Feedback: Sie bekommen vielfältige und wohlwollende Rückmeldungen von verschiedenen Personen.
  • Modelllernen: Sie können von den Bewältigungsstrategien anderer profitieren.
  • Stärkung des Selbstwertgefühls: Die Möglichkeit, anderen zu helfen, wirkt stärkend auf die eigene Psyche.
  • Abbildung realer Beziehungen: Die Gruppendynamik spiegelt oft Konflikte aus dem Alltag wider.
  • Geringere Kosten: Die Therapie ist im Vergleich zur Einzeltherapie oft kostengünstiger.
  • Verbesserung der sozialen Kompetenzen: Sie lernen, offener zu kommunizieren und Konflikte zu lösen.
  • Gefühl der Zugehörigkeit: Die Gruppe kann helfen, das Gefühl der Isolation zu durchbrechen.

Häufig gestellte Fragen zur Gruppentherapie

Da die Gruppentherapie eine wirksame Möglichkeit der Therapie sein kann, ich aber häufig größere Hemmschwellen in der Vergangenheit bemerken musste, habe ich die wichtigsten Fragen und Unsicherheiten gesammelt, um Ihnen den Einstieg in dieses soziale Lernfeld zu erleichtern.

Was wird in einer Gruppentherapie gemacht?

Das ist eine der häufigsten Fragen, die sich Menschen stellen, wenn sie diese Therapieform in Betracht ziehen. Stellen Sie sich die Gruppentherapie als ein soziales Lernfeld vor – einen geschützten Raum, in dem Sie nicht nur über Ihre Probleme sprechen, Gedanken und Gefühle teilen, neue Verhaltensweisen ausprobieren können, sondern auch von der Rückmeldung durch die Gruppe profitieren können.

Ist Gruppentherapie besser als Einzeltherapie?

Diese Frage lässt sich nicht mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ beantworten, da beide Formen unterschiedliche Stärken haben. Man könnte sagen: Sie sind nicht besser oder schlechter, sondern sie wirken anders.

Die Einzeltherapie bietet Ihnen meine volle Aufmerksamkeit und einen sehr intimen Raum, was besonders bei sehr schambehafteten Themen anfangs hilfreich sein kann. Die Gruppentherapie hingegen hat eine Art „Superkraft“: Sie bricht das Gefühl der Isolation auf. Viele Patient:innen erleben eine enorme Erleichterung, wenn sie spüren: „Ich bin nicht allein mit diesem Problem.“

Zudem ist die Gruppe oft „lebensechter“. Sie erhalten in der Gruppe vielfältiges Feedback von verschiedenen Persönlichkeiten. Das kann herausfordernder sein, führt aber oft zu schnelleren Veränderungen im sozialen Miteinander. Die meisten Studien zeigen übrigens, dass Gruppentherapie vergleichbar wirksam ist wie Einzeltherapie. Für manche Menschen ist sogar eine Kombination aus beidem der goldene Weg. Ich habe in der Vergangenheit in der Reha damit gute Erfahrungen gemacht.

Welche Themen werden in der Gruppentherapie behandelt?

Grundsätzlich gibt es kaum ein Thema, das in einer Gruppentherapie keinen Platz hätte. In sogenannten „offenen“ Gruppen bringen die Teilnehmer:innen das ein, was sie gerade bewegt. Das reicht von Depressionen, Ängsten und Zwängen bis hin zu Trauer, Einsamkeit oder Selbstwertproblemen.

Besonders häufig geht es jedoch um zwischenmenschliche Themen, da die Gruppe dafür das ideale Übungsfeld ist. Typische Themen sind:

  • Wie wirke ich auf andere?
  • Warum gerate ich immer wieder in dieselben Konflikte?
  • Wie kann ich meine Bedürfnisse äußern, ohne andere vor den Kopf zu stoßen?

Es gibt aber auch themenspezifische Gruppen (z. B. störungsspezifische Psychoedukationsgruppen mit den Themen Angst, Depression, Stress oder Beratungen nur für belastete Angehörige von Menschen mit Demenzerkrankung oder psychischen Erkrankungen). Wichtig zu wissen ist: In der Gruppe geht es oft weniger um die detaillierte Aufarbeitung der tiefsten Vergangenheit, sondern mehr um das „Hier und Jetzt“: Wie kann ich mich besser abgrenzen?

Ablauf der Gruppentherapie

Der Ablauf ist strukturiert und beginnt stets mit einem individuellen Kennenlerngespräch. Dieses Vorgespräch ist bis auf die Psychodukationsgruppe zwingend erforderlich, um Ihre Anliegen und Erwartungen zu klären, die therapeutische Passung zur aktuellen Gruppe zu prüfen und Ihnen alle wichtigen Rahmenbedingungen (Regeln, Schweigepflicht) zu erläutern. Es soll Ihnen einen sicheren und informierten Start ermöglichen. Die wöchentliche Gruppentherapie folgt dann einem klaren Schema: Zunächst erfolgt die Befindlichkeitsrunde, bei dem jedes Mitglied kurz über die vergangene Woche und aktuelle Gefühle berichtet, um in der Gruppe anzukommen. Daraufhin folgt die Hauptbearbeitungsphase, in der ein oder mehrere Themen vertieft bearbeitet werden.

Dies kann die gezielte Arbeit an einem individuellen Problem eines Teilnehmers sein oder die gemeinsame Reflexion über übergreifende Themen wie Selbstwert, Abgrenzung oder Ängste. Als Therapeutin leite ich diesen Prozess, sorge für eine sichere Dynamik und gebe therapeutische Impulse, um neue Sichtweisen und Verhaltensmuster zu fördern.

Die Gruppenerfahrung ermöglicht es Ihnen, von den Rückmeldungen der anderen zu profitieren und neue Verhaltensweisen zu erproben. Die Sitzung endet mit der Abschlussrunde, bei dem jeder zusammenfasst, was er aus der Stunde mitnimmt. Dieser Abschluss dient der Integration der Erkenntnisse und dem sicheren Übergang zurück in den Alltag.

Wann macht Gruppentherapie keinen Sinn?

Obwohl eine Gruppentherapie sehr wirksam sein kann, gibt es Situationen, in denen sie (noch) nicht die richtige Wahl ist oder sogar überfordern könnte. So sind Kontraindikationen Gründe, die aus medizinischer oder psychologischer Sicht gegen eine bestimmte Behandlung sprechen. Bei der Gruppentherapie geht es dabei meist um den Schutz von Patient:innen oder der Gruppe.

Absolute Kontraindikationen sind meist akute psychotische Zustände oder schwerwiegende Hirnorganische Störungen, da die Patient:innen den komplexen Interaktionen in der Gruppe meist kognitiv nicht folgen können oder diese als bedrohlich erleben könnten. Auch akute Suchtmittelintoxikation (Alkohol/Drogen) schließt eine Teilnahme an der Sitzung aus.

Relative Kontraindikationen (bei denen ich abwägen muss) sind beispielsweise eine sehr geringe Frustrationstoleranz, starke aggressive Durchbrüche oder eine paranoide Persönlichkeitsstruktur, die dazu führt, dass sich betroffene Patient:innen von der Gruppe permanent verfolgt fühlt. Hier werde ich im Einzelfall entscheiden, ob die Gruppe die Patient:innen „tragen“ kann oder ob Einzeltherapie sinnvoller ist.

Wie viele Sitzungen hat eine Gruppentherapie?

Der Umfang einer Gruppentherapie umfasst etwa 24 Sitzungen. Es ist ein Prozess, der Zeit braucht. Eine Gruppensitzung dauert dabei meist 90 Minuten (eine Doppelstunde) und findet in der Regel einmal wöchentlich statt. Das bedeutet, dass Sie sich oft auf eine Begleitung über 6 Monate einstellen können. Diese Beständigkeit ist ein wichtiger Wirkfaktor: Die Gruppe wird zu einem stabilen Anker in Ihrem Leben, der Sie auch durch schwierige Phasen begleitet. Es gibt aber auch Psychoedukative Gruppen, die deutlich kürzer sind (z.B. 4-5 Sitzungen à 60 Minuten).

Wie lange dauert Gruppentherapie?

Eine einzelne Gruppensitzung dauert fast immer 90 Minuten. Das ist länger als eine Einzeltherapie (50 Minuten) und das ist auch wichtig: Bei mehreren Teilnehmer:innen braucht jede:r Zeit, um anzukommen („Blitzlicht“) und dynamische Prozesse in der Gruppe benötigen Raum, um sich zu entfalten und wieder beruhigt zu werden.

heilpraktiker psychologischer psychotherapeut bodensee beratung beatrice fiedler online termin therapie klein 02

Fragen Sie jetzt Ihren Termin an

Ich freue mich, wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen möchten. Am besten erreichen Sie mich per E-Mail oder telefonisch. Wenn Sie mir eine Nachricht hinterlassen, melde ich mich so bald wie möglich bei Ihnen zurück.

01511 / 499 48 05
Kontakt