Ängste Psychotherapie – Hilfe und Unterstützung

Mit Angst umgehen: Gemeinsam neue Wege entdecken

Angststörungen sind psychische Erkrankungen, bei denen Angst übermäßig stark, häufig oder ohne erkennbaren Grund auftritt und die Lebensqualität sowie die Handlungsfähigkeit deutlich einschränkt. Dazu gehören zum Beispiel soziale Angst, also die Furcht, in sozialen Situationen negativ bewertet zu werden oder im Mittelpunkt zu stehen, Agoraphobie, also die Angst vor Situationen, aus denen man schwer fliehen kann, Panikstörungen mit plötzlichen, intensiven Angstanfällen und körperlichen Symptomen sowie generalisierte Angststörungen, bei denen anhaltende und übermäßige Sorgen um alltägliche Dinge mit innerer Unruhe, Schlaf- und Konzentrationsproblemen einhergehen.

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Mut zur Veränderung – Schritt für Schritt Sicherheit finden

Wenn Ängste und Sorgen Ihren Alltag bestimmen, fühlt sich die Welt oft eng und bedrohlich an. Als Ihre Psychologin (M.Sc.) biete ich Ihnen einen geschützten Raum, um die Mechanismen Ihrer Angst zu verstehen und Schritt für Schritt neue Sicherheit zu gewinnen, damit Sie wieder mit Vertrauen und Leichtigkeit durch das Leben gehen können.

Kurzfristige Termine

Termine sind flexibel planbar, Wartezeiten kurz. Als Selbstzahler:in ist keine Abklärung mit Ihrer Krankenkasse notwendig.

Datensicherheit & Vertraulichkeit

Alles, was in den Praxisräumen gesagt wird, bleibt in dem geschützten Raum. Eventuelle Video-Sitzungen finden über verschlüsselte, datenschutzkonforme Plattformen statt, die die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) berücksichtigt. Die Vertraulichkeit Ihrer sensiblen Daten hat höchste Priorität.

Kompetenz

Durch meine fundierte Ausbildung und längjährige Erfahrung als Psychologin (M.Sc.) habe ich bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitsbilder behandelt. Deshalb weiß ich auch, dass jede Symptomatik individuell zu betrachten ist.

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Form einer Angststörung: Agoraphobie

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Form einer Angststörung: Soziale Ängste

Die Vorteile meines therapeutischen Ansatzes

Während eine Beratung meist auf konkrete Fragestellungen und aktuelle Entscheidungen fokussiert ist, bietet eine psychotherapeutische Behandlung die Möglichkeit, persönliche Themen in einem geschützten Rahmen vertieft zu betrachten. In meiner Praxis arbeite ich als Psychologin (M.Sc.) und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit wissenschaftlich fundierten Methoden sowie mit Ansätzen, die sich in der psychotherapeutischen Praxis bewährt haben. Die Behandlung orientiert sich an anerkannten Qualitätsstandards.

  • Vertiefte Auseinandersetzung: Im Rahmen einer psychotherapeutischen Begleitung kann Raum entstehen, um persönliche Erfahrungen, Gefühle, Gedanken und Verhaltensmuster differenziert zu reflektieren.
  • Wissenschaftlich fundierte Arbeitsweise:
    Meine Arbeit orientiert sich an geprüften und evidenzbasierten Therapiemethoden, wie sie in der modernen Psychotherapie Anwendung finden.
  • Fachliche Qualifikation:
    Ausbildung durch ein Studium der Psychologie sowie fachliche Spezialisierung und klinische Erfahrung.
  • Förderung von Stabilität:
    Gemeinsam können Wege erarbeitet werden, die Sie dabei unterstützen, Ihre psychische Stabilität zu stärken und Ihren Alltag sicherer zu gestalten.
  • Ganzheitliche Betrachtung:
    Dabei werden emotionale, kognitive, körperliche und verhaltensbezogene Aspekte Ihres Erlebens sowie Ihr persönlicher Lebenskontext berücksichtigt.
  • Auseinandersetzung mit Mustern:
    Gemeinsam können wiederkehrende Denk-, Gefühls- oder Verhaltensmuster reflektiert und neue Perspektiven entwickelt werden.
  • Strukturierter therapeutischer Prozess: Die Begleitung erfolgt in einem klar strukturierten Rahmen, der Orientierung bietet und individuelle Entwicklungsschritte unterstützen kann.
  • Stärkung der Resilienz:
    Ein Ziel kann sein, individuelle Strategien zu entwickeln, die Sie im Umgang mit zukünftigen Herausforderungen unterstützen.
  • Ressourcenorientierte Arbeit:
    Ein wichtiger Bestandteil der therapeutischen Arbeit ist es, persönliche Stärken und vorhandene Ressourcen bewusster wahrzunehmen und zu nutzen.
  • Individuelle Ausrichtung der Begleitung: Die therapeutische Arbeit orientiert sich an Ihrer persönlichen Situation, Ihren Anliegen und Ihren individuellen Entwicklungsmöglichkeiten.

Häufig gestellte Fragen zu Angststörungen

Angst ist ein natürliches Schutzsignal bei Gefahr. Sie aktiviert das Nervensystem und bereitet uns auf Flucht oder Verteidigung vor – eine wichtige Reaktion für unser Überleben. Wenn sie jedoch den Alltag beherrscht, übermäßig stark oder unkontrollierbar wird, kann eine Angststörung dahinterstecken. Da diese zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählen, ist Aufklärung der erste Schritt zur Besserung. Dieses FAQ beantwortet häufig gestellte Fragen zu Symptomen, möglichen Ursachen und Behandlungswegen.

Wie äußert sich eine Angststörung?

Eine Angststörung äußert sich in einer Vielzahl von Symptomen, die sowohl auf körperlicher als auch auf psychischer Ebene auftreten und die Lebensqualität stark einschränken können. Im Kern ist es eine übersteigerte, unrealistische oder unkontrollierbare Angst, die oft ohne tatsächliche Gefahr auftritt.

Körperliche Anzeichen sind häufig sehr beängstigend und umfassen z.B.:

  • Herzrasen oder Herzklopfen
  • Atemnot oder das Gefühl, nicht genug Luft zu bekommen
  • Schwindel oder Benommenheit
  • Zittern oder Schwitzen
  • Magen-Darm-Beschwerden (z.B. Übelkeit)
  • Anspannung und Schmerzen in der Brust

Psychische Symptome manifestieren sich oft als z.B.:

  • Ständige Sorge und innere Unruhe
  • Katastrophendenken (Annahme des schlimmstmöglichen Ergebnisses)
  • Gefühl von Kontrollverlust oder Verrücktwerden
  • Vermeidungsverhalten (Orte oder Situationen, die Angst auslösen, werden gemieden)
  • Panikattacken, die plötzlich und intensiv auftreten können.

Was sind die Ursachen für eine Angststörung?

Die Entstehung einer Angststörung ist in der Regel das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Meistens gibt es nicht die eine einzelne Ursache, sondern eine Kombination verschiedener Einflüsse.

Biologische Faktoren spielen eine Rolle durch:

  • Genetische Veranlagung: Eine erhöhte Wahrscheinlichkeit, wenn Angststörungen in der Familie vorkommen.
  • Neurotransmitter-Ungleichgewichte: Störungen im Gleichgewicht von Botenstoffen im Gehirn, wie Serotonin oder GABA.

Psychologische und soziale Faktoren umfassen oft:

  • Belastende Lebenserfahrungen: Traumata, Verlusterlebnisse oder anhaltender Stress.
  • Persönlichkeitsmerkmale: Ein übermäßig perfektionistischer oder kontrollbedürftiger Charakter.
  • Erlernte Verhaltensmuster: Die Übernahme ängstlicher Reaktionen von Bezugspersonen in der Kindheit.
  • Krankheiten oder Medikamente: In manchen Fällen können auch körperliche Erkrankungen oder deren Behandlungen angstauslösende Symptome verursachen, weshalb eine ärztliche Abklärung essenziell ist.

Woher weiß ich, ob ich eine Angststörung habe?

Der erste und wichtigste Schritt ist eine professionelle Abklärung, da nur Ärzte, Psychologische Psychotherapeuten oder Heilpraktiker für Psychotherapie eine gesicherte Diagnose stellen können. Es ist ganz natürlich, in bestimmten Situationen Angst zu empfinden – sie ist eine lebenswichtige Schutzfunktion. Eine Störung liegt jedoch vor, wenn die Angst:

  1. Nicht mehr verhältnismäßig ist und über einen längeren Zeitraum anhält.
  2. Zu Vermeidungsverhalten führt, das Ihren Alltag (Arbeit, soziale Kontakte, Freizeit) stark einschränkt.
  3. Von Ihnen als extrem belastend und unkontrollierbar empfunden wird.

So gehen Sie am besten vor:

  • Körperliche Abklärung: Suchen Sie zunächst Ihren Hausarzt auf, um körperliche Ursachen für Ihre Symptome (z.B. Schilddrüsenfehlfunktionen oder Herzprobleme) auszuschließen.
  • Psychische Diagnostik: Wenn keine rein körperliche Ursache gefunden wird, ist der nächste Schritt die Konsultation eines Psychotherapeuten. Wir nutzen standardisierte Diagnoseverfahren, um festzustellen, ob Ihre Symptome die Kriterien einer spezifischen Angststörung (z.B. Panikstörung, generalisierte Angststörung, Phobie) erfüllen.

Zögern Sie nicht, diesen Schritt zu gehen. Eine Diagnose ist keine Endstation, sondern der Ausgangspunkt für eine gezielte und mögliche erfolgreiche Behandlung.

Was ist das beste Mittel gegen Angststörungen?

Das effektivste Mittel gegen Angststörungen ist in der Regel eine Kombination aus Psychotherapie und gegebenenfalls medikamentöser Unterstützung, zugeschnitten auf die individuelle Situation und Art der Störung.

Die Psychotherapie, insbesondere die Kognitive Verhaltenstherapie (KVT), gilt als die am besten untersuchte und wirksamste Methode. Im Fokus stehen dabei:

  • Kognitive Umstrukturierung:
    Das Erkennen und Verändern negativer oder katastrophisierender Gedankenmuster.

  • Expositionstraining:
    Die kontrollierte Konfrontation mit den angstauslösenden Situationen, um die Erfahrung zu machen, dass keine tatsächliche Gefahr besteht und der Angstreiz nachlässt. Dies hilft, das Vermeidungsverhalten aufzulösen.

  • Entspannungsverfahren:
    Erlernen von Techniken zur besseren Stress- und Angstbewältigung (z.B. Progressive Muskelentspannung, Atemübungen).

Medikamente (häufig Antidepressiva oder Angstlöser) können vor allem zu Beginn unterstützend eingesetzt werden, um die Angst zu dämpfen und eine Psychotherapie überhaupt erst zu ermöglichen, sollten aber stets unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Das „beste“ Mittel ist letztlich Ihre aktive Mitarbeit innerhalb und außerhalb einer Therapie, bei der Sie lernen, die Angst nicht mehr als Feind, sondern als ein Signal zu sehen, dessen Intensität Sie lernen zu steuern.

Was sind phobische Ängste?

Phobische Ängste werden oft durch Situationen ausgelöst, die als bedrohlich oder unkontrollierbar erlebt werden – auch wenn objektiv keine reale Gefahr besteht.  In der Folge werden diese Situationen typischerweise vermieden oder mit Furcht ertragen. Die Befürchtungen können sich auf Einzelsymptome wie Herzklopfen oder Schwächegefühl beziehen, häufig gemeinsam mit sekundären Ängsten vor dem Sterben, Kontrollverlust oder dem Gefühl, wahnsinnig zu werden. Allein die Vorstellung, dass die phobische Situation eintreten könnte, erzeugt meist schon Erwartungsangst. (Quelle, ICD-10 GM, 2019)

Was gibt es für Ängste?

Ängste können sich auf sehr unterschiedliche Lebensbereiche beziehen und sich auf verschiedene Weise zeigen. Häufige Formen sind:

  • Generalisierte Angst:
    Anhaltende Sorgen über viele Lebensbereiche

  • Panikstörung:
    Plötzliche, intensive Angstattacken

  • Agoraphobie:
    Angst vor Menschenmengen

  • Soziale Angst:
    Angst vor Bewertung oder peinlichen Situationen

  • Spezifische Phobien:
    Angst vor bestimmten Objekten oder Situationen

Andere Menschen erleben starke Angstgefühle ohne erkennbaren Anlass. In all diesen Formen zeigt die Angst eine Funktion.

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Psychotherapeutische Unterstützung bei Angst

Wenn Sie bei einem nahestehenden Menschen Anzeichen einer Angststörung bemerken oder selbst von Ängsten vereinnahmt werden, können Sie sich gerne für ein Erstgespräch an mich wenden. In einem persönlichen Gespräch klären wir, welche Unterstützung in Ihrer Situation sinnvoll ist und wie eine psychotherapeutische Begleitung Sie auf diesem Weg entlasten und stärken kann.

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